Parkgebühr und Strafzettel

Wenn Sie einen Strafzettel (Parkgebühren-Nacherhebungsbescheid) bekommen haben und damit nicht einverstanden sind, können Sie Widerspruch einlegen. Dies müssen Sie innerhalb von 6 Wochen nach dem auf dem Nacherhebungsbescheid vermerkten Datum tun.

Das Einlegen von Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass Sie den gesamten Betrag rechtzeitig überweisen müssen. Die Zahlungsmodalitäten sind in dem Schreiben angegeben. Falls Ihrem Widerspruch stattgegeben wird, bekommen Sie den gezahlten Betrag zurückerstattet. Eine Zahlungsbefreiung ist nicht möglich. Kurz zusammengefasst: Wenn Sie einen Strafzettel für falsches Parken bekommen, muss dieser in jedem Fall rechtzeitig bezahlt werden.

Wann können Sie Widerspruch einlegen?

Sie können jederzeit Widerspruch einlegen. Ob diesem stattgegeben wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Nachfolgend einige Beispiele.

Ein Widerspruch ist wenig aussichtsreich, wenn: 

  • Ihre Bankkarte nicht funktionierte
  • Sie erst nach Ablauf der Parkzeit wieder an Ihrem Auto waren
  • der Parkscheinautomat defekt war
  • Sie gerade Geld wechseln waren, weil Sie kein Kleingeld hatten
  • Sie nicht wussten, dass der Parkplatz gebührenpflichtig ist
  • Ihnen der zu zahlende Betrag zu hoch erscheint

Ein Widerspruch kann sinnvoll sein, wenn:

  • Sie die Parkgebühren entrichtet haben und den Strafzettel daher für unberechtigt erachten
  • höhere Gewalt oder eine Notsituation vorlag
  • Ihr Fahrzeug gestohlen wurde
  • das Fahrzeug nicht an der auf dem Strafzettel angegebenen Stelle stand

Wenn eine der oben genannten Situationen zutrifft, nutzen Sie eine dieser Widerspruchsformen für 2018:

Wenn Sie eigen Strafzettel bekomen haben in 2017, bitte verwenden Sie das Formular: